Wege des Aussterbens – Klimakatastrophe
Der neueste Mechanismus, über den wir das Artensterben befeuern, ist die menschgemachte Klimaerhitzung. Während die Effekte hiervon wohl erst in der Zukunft ihre volle Zerstörungskraft entfalten werden, ist die Klimakrise schon heute eine reale Gefahr.
Der südafrikanische Brillenpinguin (der zweitgrößte Pinguin auf dem Gemälde rechts neben der Vitrine) ist direkt durch den Klimawandel vom Aussterben bedroht. Steigende Temperaturen sorgen neben der Fischerei dafür, dass die großen Sardinen-Schwärme zusammenbrechen, von denen sich die Pinguine ernähren. So verhungern sie seit einigen Jahren zu zehntausenden, aktuell gibt es nur noch weniger als 10.000 Brutpaare. Setzen sich die aktuellen Entwicklungen fort, wird mit dem Aussterben der Art in der Wildnis im Jahr 2035 gerechnet.
Aber auch die anderen Arten in dieser Vitrine wie auch in der zu den positiven Geschichten sind vom Klimawandel betroffen. Viele von ihnen kommen nur noch in kleinen Schutzgebieten vor, die wie Inseln wirken. Wenn diese Rückzugsgebiete durch die Verschiebung der Klimazonen oder lokale Katastrophen wie Waldbrände oder Erdrutsche zerstört werden, ist die Art eventuell unwiederbringlich verloren.
