Ab Ende September 2018 präsentieren wir Ihnen die Sonderausstellung „Der Ritter und seine Affen“.

Hinter der Bezeichnung „Ritter“, verbirgt sich der Zoologe Johann Baptist von Spix. Gemeinsam mit dem Botaniker Carl Friedrich Phillip Martius unternahmen die beiden im Auftrag des Königs eine Brasilienreise. Spix sammelte vor über 200 Jahren u.a. zahlreiche Insekten, Muscheln, Fische, Amphibien und Reptilien, Vögel und Säugetiere, darunter auch Affen. Da es sich um alte Präparate handelt, sind diese Affen zwar hübsch hässlich, aber wissenschaftlich noch heute hoch interessant.

Spix wurde für seine Leistungen später sogar geadelt und ebenso wie Martius zum Ritter geschlagen.  In der Ausstellung wird die abenteuerliche Reise der beiden Biologen zu einer Zeit ohne Reisebüro, Internet oder Telefon lebendig.
Außerdem haben acht Künstler die skurrile Affenbande meisterhaft porträtiert. Die Zeichnungen zeigen  neben den Tieren mit all ihren in rund 200 Jahren entstandenen Beschädigungen auch die Etiketten und die aktuellen Bezeichnungen. So wird gleichzeitig ein Stück Wissenschaftsgeschichte sichtbar gemacht.