Vom Aussterben gerettet? – Habitatschutz 2
Der flugunfähige neuseeländische Kakapo oder Eulenpapagei auf dem Gemälde neben der Vitrine ist ein weiteres Beispiel, bei dem die engmaschige Überwachung eines kleinen Schutzgebietes den Bestand stabilisieren konnte. Von 1894 bis in die 1960er Jahre versuchte man erfolglos, kleine Populationsreste zu retten und vor invasiven Mardern, Katzen und Ratten zu schützen. Im Jahr 1994 lebten nur noch 47 Vögel, die aus Schutzgründen auf kleine Inseln umgesiedelt wurden. Dort werden konsequent alle die Insel erreichenden Ratten, Katzen und Marder getötet und die Vögel in Notzeiten gefüttert. Mittlerweile beträgt der Bestand durch die jahrzehntelangem Anstrengungen wieder etwa 235 Tiere. Gleichzeitig ist so ein Refugium für viele weitere bedrohte Vogelarten entstanden.