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Paläontologische Sammlungen

Die paläontologischen Sammlungen beherbergt heute geschätzte 30.000 Objekte aus dem In- und Ausland. Die Objekte umfassen Funde aus allem Erdzeitaltern, haben aber einen klaren Schwerpunkt auf regionalen Fundstellen aus der Jurazeit. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde die Sammlung beträchtlich durch eigene Grabungen des Museums in den Oberjura-Plattenkalken von Wattendorf/Oberfranken erweitert.

Der historische Sammlungsteil aus dem 19. Jahrhundert wurde teilweise von den jeweiligen Kuratoren selbst gesammelt, teilweise auch bei der Firma Dr. Krantz/Bonn angekauft. Ab der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts konzentrierte sich die Sammeltätigkeit vorwiegend auf den Fränkischen Jura. Hervorzuheben ist die Ammoniten-Sammlung von Theodor Schneid mit rund 1300 Einzelobjekten, darunter umfangreiches Typenmaterial. Wissenschaftlich wertvoll sind ferner die Sammlung von A. Müller mit 700 Pflanzenfossilien aus dem untersten Lias von Großbellhofen bei Schnaittach/Mittelfranken, Aufsammlungen von Oskar Kuhn aus dem Lias und Dogger Frankens (ca. 2000 Objekte) und die Sammlungen Schattenberg und Schrüfer mit Fossilien aus dem Malm Frankens. Bereis seit 1989 erfolgen umfangreiche Aufsammlungen aus allen Schichten des fränkischen Jura durch den geowissenschaftlichen Präparator des Museums, Thomas Bechmann.