Demnächst: Dead as a Dodo

Vrsl. ab dem 04. September 2026 im Naturkundemuseum Bamberg.

Die neue, selbst konzipierte Sonderausstellung wird in Kooperation mit dem Bamberger Künstler Thomas Michel die verschiedenen Ursachen für das aktuelle Artensterben mit einem Fokus auf den Vögeln des historischen Bamberger Vogelsaales beleuchten und gleichzeitig über positive Rettungsgeschichten Wege aufzeigen, dem zu begegnen. Die Gemälde von Thomas Michel sind dabei invertierte Einblicke in Vitrinen des Vogelsaales, die die dort erhaltene Vielfalt verzerrt darstellen. Über das eigene Mobiltelefon können die Besucher diese Bilder in die ursprüngliche Farbe umwandeln und sich so auf die Suche nach den Original-Objekten machen.

Ergänzt werden die Gemälde durch Vitrinen mit Dermoplastiken von nicht in den Bildern dargestellten Vögeln, die Geschichten zu drei Themengebieten erzählen. Im ersten Raum werden zum einen die Ursachen des Aussterbens behandelt und zum anderen positive Beispiele gezeigt, wie bestimmte Arten gerettet wurden bzw. werden. Im zweiten Raum wird als zentrales Objekt eine neu für das NKMB erstellte, wissenschaftlich akkurate Rekonstruktion der Dronte fungieren. In der Ausstellung erhalten die Besuchenden einen Einblick in die komplexen Prozesse hinter dem Aussterben von Arten. Während negative Beispiele verdeutlichen, wie ernst die Lage ist, zeigen die ebenfalls zu sehenden positiven Beispiele gleichzeitig unsere noch existierende Handlungsoptionen auf.




Glanzlichter der Naturfotografie 2026

19. Mai 2026 – 30. August 2026

Bereits zum 28. Mal wurden beim internationalen Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“
herausragende Aufnahmen ausgezeichnet. Der renommierte Wettbewerb, der seit 1999
faszinierende, berührende und spektakuläre Naturbilder aus der ganzen Welt prämiert, verzeichnet
erneut Rekordzahlen und belegt damit seinen Status als eine der bedeutendsten Plattformen für
Naturfotografie weltweit. In diesem Jahr gingen 24.674 Einsendungen von 1.074 Fotograf:innen aus 44 Ländern ein erneut ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Seit der Übernahme des Wettbewerbs vor zwei Jahren haben sich sowohl die Teilnehmerzahlen als auch die internationale Bekanntheit und das
Ansehen der Glanzlichter kontinuierlich gesteigert. „Es ist eine große Freude zu sehen, wie unser
Engagement Früchte trägt “, so Lisa Marie Smit, die neue Wettbewerbsleitung.

Wettbewerb seit 2025 in neuen Händen
Unter der Leitung von Florian und Lisa Marie Smit setzt der Wettbewerb den Grundgedanken der
ehrlichen und echten Naturfotografie fort. Gleichzeitig erleichtern moderne Abläufe und digitale
Tools die Einreichung und sorgen für mehr Transparenz im Jurierungsprozess. Besonders die
Neugestaltung des Internetauftritts und die Überarbeitung des Wettbewerbstools ermöglichten
den Teilnehmer:innen eine einfache Einreichung ihrer Arbeiten und einen besseren Einblick in die
Juryarbeit. https://glanzlichter-competition.com/




Rückblick: BananaRama – Eine Forschungsreise zur Banane

31. März 2026 – 17. Mai 2026

Bananen gehören weltweit zu den wichtigsten Nutzpflanzen – sie sind Nahrungsmittel, Einkommensquelle und Teil globaler Handelsketten. Die neue Sonderausstellung im Naturkundemuseum Bamberg beleuchtet die Welt der Banane von ihrer Biologie bis hin zu ihrer großen Vielfalt, vom Labor bis zum Acker, und eröffnet spannende Einblicke in die Bananenforschung: Wie lassen sich neue Sorten züchten? Was haben Drohnen mit dem Bananenanbau zu tun?

Die heutige Landwirtschaft steht vor großen globalen Herausforderungen: Klimawandel, Bodendegradation, Verlust der Biodiversität und die Notwendigkeit, die Nahrungsmittel-produktion nachhaltiger zu gestalten, gehören zu den drängenden Themen unserer Zeit. Konventioneller Bananenanbau ist häufig durch Monokulturen, hohen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie hohen Wasserverbrauch gekennzeichnet. Dies führt zu Umweltschäden, Bodenerosion und Gefährdung der Artenvielfalt.

Interaktive Elemente und ausgewählte Exponate zeigen, welche Rolle internationale Agrarforschung spielt – und warum der Erhalt der Sortenvielfalt, der Schutz vor Pflanzenkrankheiten und der Zugang zu Wissen überlebenswichtig sein können. Im Mittelpunkt steht die Kochbanane, ein Grundnahrungsmittel für Millionen von Menschen weltweit.

Die Ausstellung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) realisiert. Basierend auf der Arbeit der Globalen Forschungspartnerschaft für eine ernährungssichere Zukunft (CGIAR) macht sie deutlich: Ernährungssicherheit und Klimawandel sind globale Herausforderungen, denen wir nur gemeinsam begegnen können.




Rückblick: Kristallmagie-verborgener Zauber dunkler Turmaline

08. Aug. 2025 – 15. Feb. 2026

Turmaline sind eine Gruppe von Mineralen, die seit Jahrhunderten aufgrund ihrer Farbenvielfalt und ihres Formenreichtums von Edelstein- und Mineralliebhabern geschätzt und gesucht werden. Schöne bunte Turmalin-Kristalle sind seltene und kostbare Edelsteine. Häufiger ist die äußerlich pechschwarze Turmalin-Sorte „Schörl“. Diese dunklen Kristalle verbergen in ihrem Inneren allerdings eine bunte Überraschung: Schneidet man aus ihnen millimeterdicke Scheiben und schleift sie vorsichtig dünner, tauchen im Licht einer starken Lampe erste farbige Partien auf. Schleift man behutsam weiter, dann entwickelt sich im besten Fall ein kleines, detailreiches Bild von hoher Farbbrillanz. Trotz der geringen Dicke der Scheibchen von oft nur wenigen hundertstel Millimetern wirken viele Bilder räumlich.

Fasziniert von diesen Phänomenen begann Dr. Paul Rustemeyer eine über 20-jährige Forschungsreise durch das Innere tausender Turmalin-Kristalle. Dabei kam einerseits eine große Zahl ästhetischer Bilder des „Naturkünstlers Turmalin“ ans Licht, andererseits wurden viele neuartige Strukturen entdeckt, die vom „Kristallleben“ des Turmalins und den Krisen in seinem Inneren erzählen.
Die Entdeckungen dieser privaten Forschung wurden mit Mikro- und Makrofotografie dokumentiert und die schönsten und interessantesten Resultate in dieser Sonderausstellung zusammengefasst. Die Besucher können die wundersamen Bildungen des Turmalins genießen. Da Turmalin-Kristalle außerdem nahezu alle an Kristallen vorkommenden Erscheinungen zeigen, ermöglicht die Ausstellung auch einen Einblick in das Wesen der Kristalle ganz allgemein.

In den parallel zur Ausstellung stattfindenden Workshops kann jeder selbst erleben, wie Licht und Farbe ins Dunkel einer Turmalin-Scheibe kommen. Schreiben Sie uns dazu gerne eine Mail (nkmb@snsb.de)!

Mehr Informationen zum Workshop und den Terminen finden Sie in unserem Museums-Programm zum Download (hier klicken).




Rückblick: Glanzlichter der Naturfotografie 2025

10. Mai 2025 – 13. Juli 2025

Auch in diesem Jahr zeigt das Naturkundemuseum Bamberg wieder die Gewinnerbilder der 27. Ausgabe des internationalen Wettbewerbs „Glanzlichter der Naturfotografie“ in Form einer Sonderausstellung. Der renommierte Wettbewerb, der seit 1999 faszinierende, berührende und spektakuläre Aufnahmen aus der ganzen Welt prämiert, hat erneut herausragende Bilder ausgezeichnet. Mit knapp 23.000 Bildeinsendungen von 949 Fotografen und Fotografinnen aus 35 Ländern unterstreicht der Wettbewerb die ungebrochene Faszination für die Naturfotografie und unseren Planeten Erde weltweit. Die preisgekrönten Aufnahmen bestechen durch ihre ästhetische Kraft, ihre
erzählerische Tiefe und ihren technischen Anspruch.

Wettbewerb in neuen Händen
Unter der diesjährigen neuen Leitung von Florian und Lisa Marie Smit, wird der durch Mara Fuhrmann ins Leben gerufene Fotowettbewerb verantwortungsbewusst und mit voller Leidenschaft weitergeführt. Ein paar Dinge wurden bereits verändert und modernisiert, und schon jetzt zeigen die kleinen Anpassungen Wirkung: In diesem Jahr wurde ein neuer Rekord bei den Bildeinsendungen aufgestellt. Die Teilnehmerzahlen erreichten ebenfalls den höchstens Wert seit 2019. Und auch in den Sozialen Medien wurden in wenigen Wochen über 1.500 Personen auf den Wettbewerb aufmerksam und folgten den Kanälen. Damit gehören die Glanzlichter zu den drei größten Naturfotowettbewerben Europas. Weitere Anpassungen werden noch schrittweise folgen, aber der Grundgedanke des Wettbewerbes bleibt bestehen: ehrliche und echte Naturfotografie. Die ausgezeichneten Werke zeigen nicht nur die Schönheit der Natur, sondern rücken auch den respektvollen Umgang mit ihr in den Fokus.




Rückblick: „Alle Zeit der Welt – Vom Urknall bis zur Uhrzeit“

1. Aug. 2024 – 30. März 2025

Zeit bestimmt unser Leben. Fast jeder von uns richtet sich tagein, tagaus nach der Uhr – nach Terminen und Zeitvorgaben. Ganz selbstverständlich nehmen wir wahr wie Tage, Wochen, Monate und Jahre vergehen – und werden uns dabei der Tatsache bewusst, dass die eigene Lebenszeit begrenzt ist. Zeit ist also etwas ganz Alltägliches, etwas das uns alle unmittelbar betrifft und das wir doch nur schwer oder gar nicht verstehen und erklären können. In der Ausstellung „Alle Zeit der Welt“ widmet sich das Naturkundemuseum Bamberg gemeinsam mit dem Urwelt-Museum Bayreuth diesem facettenreichen Thema.

Der bekannte Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch begleitet in der Ausstellung die Besucherinnen und Besucher auf ihrer Reise durch Zeit und Raum. Zahlreiche Exponate, spektakuläre Bilder und Inszenierungen sowie nicht zuletzt Mitmachobjekte und spezielle Kinderstationen machen die Ausstellung zu einem Erlebnis für Groß und Klein.

Inhaltlich wurde die Ausstellung vom Team des Museums Mensch und Natur gemeinsam mit Mitgliedern des Planungsstabs des Naturkundemuseums Bayern entwickelt. Auch die Sammlungen und Regionalmuseen der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns waren an dem Projekt beteiligt. Zudem wird die Ausstellung von einer Vielzahl weiterer Institutionen weltweit unterstützt.

Durch Zeit und Raum

Mit einer beeindruckenden Installation führt die Ausstellung zunächst zurück zum Anfang aller Dinge – dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren. Immer größere und bessere Teleskope erlauben uns heute, nicht nur in unglaubliche Entfernungen, sondern auch immer tiefer in die Vergangenheit und damit in die Frühzeit des Universums zu schauen. Die Geschichte der Erde, die vor etwa 4,55 Milliarden Jahren entstanden ist, stellt den zweiten Teil der Ausstellung dar. Unter anderem sind hier die ältesten Minerale und Gesteine der Erde mit einem Alter von mehr als 4 Milliarden Jahren zu bewundern. Zahlreiche Exponate zeigen, wie sich die Erde bis heute in einem ständigen Prozess des Wandels befindet und Fossilien zeigen uns verschiedene Perioden der Erdgeschichte.

Wer dreht eigentlich an der Inneren Uhr?

Zeitgleich mit dem Naturkundemuseum Bamberg zeigt das Urwelt-Museum Oberfranken in Bayreuth in einem weiteren Aspekt der Sonderausstellung wie Zeit als elementarer Faktor auf Lebewesen und ihre Evolution einwirkt. Alle höheren Lebewesen durchlaufen einen Zyklus aus Wachstum, Reproduktion und Alterung, der schließlich zum Tod führt. Dauer und Verlauf dieses Prozesses unterscheiden sich aber deutlich – einige Pflanzen und Tiere leben nur wenige Wochen, andere erreichen ein Alter von hunderten oder gar über 1.000 Jahren. Die Bayreuther Ausstellung zeigt Beispiele für besonders extreme Lebensalter und Entwicklungswege.

Besucher mit einer Eintrittskarte des jeweils anderen Museums bekommen ermäßigten Eintritt in das aktuelle Haus.




Rückblick: Glanzlichter der Naturfotografie 2024

24. April 2024 – 30. Juni 2024

Im Jahr 2024 präsentiert das Bamberger Naturkundemuseum erneut die Glanzlichter der Naturfotografie in bewährter Tradition. Der internationale Fotowettbewerb wird von Mara Fuhrmann und Udo Höcke vom „projekt natur & fotografie“ organisiert. Dieses Jahr findet der Wettbewerb bereits in seiner 26. Auflage statt.

Eine wechselnde Jury um Mara Fuhrmann wählt jährlich in ab diesem Jahr sogar neun verschiedenen Kategorien die besten Naturfotografien, wahrhaftige „Glanzlichter“ aus, die zusammen mit den Gewinnern des Fritz-Pölking-Awards und des Junior-Awards in unserer Sonderausstellung präsentiert werden.

Hier geht es zur Webseite des Wettbewerbs: https://www.glanzlichter.com/




Rückblick: Versteinertes Wetter

Kann ein Blitz eigentlich „versteinern“? Und wie ist es mit Regentropfen? Welche Spuren hinterlässt Wind? Solchen Fragen werden wir ab dem 1. September 2023 in unserer neuen Sonderausstellung auf den Grund gehen. Die Laufzeit wurde bis zum 31. März 2024 verlängert!

Eiskristallmarken

„Sauwetter!“ sagte der Dino.
Wetter beeinflusst uns immer und überall, egal um welchen kurzfristigen atmosphärischen Zustand es sich dabei handelt. Wetter hat schon Kriege entschieden und ganze Kulturen vernichtet. Dabei sind Wetterphänomene schon viel älter als die Dinosaurier.

Was wissen wir eigentlich über das Wetter der Vergangenheit? Historische Aufzeichnungen dazu reichen
allenfalls ein paar Jahrtausende zurück. Wesentlich länger, über Hunderte von Millionen Jahren, können dagegen Steine Daten speichern. Nahezu jede bekannte Wettererscheinung kann versteinerte Spuren hinterlassen, wovon einige zu den ästhetischsten Bildungen der unbelebten Natur gehören.

Kommen Sie mit uns auf eine ungewöhnliche Reise durch die Welt des Wetters von gestern, heute und morgen! Mit spektakulären geologischen Objekten werden zehn bekannte Wetterphänomene – Trockenheit, Hitze, Wind, Sturm, Gewitter, Hagel, Regen, Überschwemmung, Frost und Schnee – näher beleuchtet. An interaktiven Stationen kann man dabei auch selbst „Wetter machen“.

Die vom Urweltmuseum GEOSKOP Burg Lichtenberg konzipierte Sonderausstellung enthält Exponate aus mehreren deutschen Naturkundemuseen und wissenschaftlichen Institutionen. Sie wurde speziell für
Bamberg mit Objekten aus den Beständen des Naturkundemuseums Bamberg und von fränkischen Fundorten erweitert. Sie zeigt nicht nur spektakuläre Jahrmillionen alte Wetter-Spuren im Gestein, sondern lädt auch Jung und Alt mit zahlreichen Hands-On-Exponaten zu verschiedenen Wetterphänomenen, darunter eine Blitzmaschine und ein Mini-Tornado, zum experimentieren und mitmachen ein.

Die zweisprachige Ausstellung (Deutsch/Englisch) wird bis zum 31. März 2024 im Naturkundemuseum Bamberg zu sehen sein.

Etwa 290 Millionen Jahre alter versteinerter Schlamm mit Trockenrissen aus der Ursaurier-Fossilfundstelle "Bromacker" in Thüringen. Foto: S. Voigt.



Rückblick: Glanzlichter der Naturfotografie 2023

06. Juli 2023 – 27. August 2023

Auch im Jahr 2023 zeigt das Bamberger Naturkundemuseum in guter Tradition wieder die Glanzlichter der Naturfotografie. Organisiert wird dieser internationale Fotowettbewerb von Mara Fuhrmann und Udo Höcke, dem „projekt natur & fotografie“. Dieses Jahr steht bereits das 25. Jubiläum dieses Wettbewerbs an.

Eine wechselnde Jury um Mara Fuhrmann wählt jährlich in acht verschiedenen Kategorien die besten Naturfotografien, wahre „Glanzlichter“, aus, die zusammen mit den Gewinnern des Fritz-Pölking-Awards und des Junior-Awards in der Sonderausstellung präsentiert werden.

 

Link zur Webseite des Wettbewerbs: https://www.glanzlichter.com/




Rückblick: So viel mehr als nur T. rex!

20. Januar 2023 – 30. Juni 2023

Die Sonderausstellung des Naturkundemuseums Bamberg „SO VIEL MEHR ALS NUR T. REX!“ beschäftigt sich mit der Paläoart des Künstlers Joschua Knüppe. Paläoart ist die künstlerische Rekonstruktion ausgestorbener Organismen und Ökosysteme basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. In vielen hundert Millionen Jahren Evolution sind auf unserem Planeten die unterschiedlichsten Lebensformen entstanden und wieder verschwunden. Die Öffentlichkeit kennt davon nur einen winzigen Bruchteil. 

Joschua Knüppe, geboren 1992, zeigt in dieser Ausstellung eine Auswahl seiner visuell beeindruckenden Arbeiten, die die gesamte Erdgeschichte umspannen und dabei von frühesten Lebensformen, über bekannte und weniger bekannte Dinosaurier bis hin zu den Giganten der letzten Eiszeit reichen. Die gezeigten Werke umfassen sowohl traditionelle Zeichnungen und Malerei auf Papier als auch digitale Bilder, Grafiken und Animationen. So entsteht ein plausibles Bild der Urzeit abseits des Mainstreams, mit unzähligen Facetten, die uns nicht nur Hollywood, sondern auch die einschlägige Fachliteratur normalerweise nicht bietet.

Trotz ihres aus heutiger Sicht häufig bizarren Aussehens waren ausgestorbene Tiere mehr als nur Monster. Knüppes Werke zeigen beispielsweise, dass viele von ihnen nicht nur Jäger oder Gejagte waren, sondern auch fürsorgliche Eltern. Auch damals verhielten sich Tiere tollpatschig oder verspielt, sie bekamen Krankheiten oder kämpften in Katastrophen um ihr Überleben. Kurz: Die Urzeit war viel mehr als nur T. rex, und selbst der Tyrannosaurus war so viel mehr als das, was uns die Popkultur erzählt.

NKMB Ausstellung Urzeitimpressionen von Joschua Knüppe