Glanzlichter 2018 – Siegerbilder des internationalen Naturfotowettbewerbs Glanzlichter

Nachdem wir die Glanzlichter 2017 im vergangenen Jahr in Räumen der Universität gezeigt haben, stellen wir die neuen Glanzlichter heuer wieder in unseren Räumen aus. Zu sehen vom 18. Mai bis 1. Juli.

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Das grüne Dach Europas

23. Februar – 6. Mai

Fotoausstellung von Berndt Fischer

Der als „Grünes Dach Europas“ bezeichnete Mittelgebirgszug erstreckt sich länderübergreifend von Frankenwald und Fichtelgebirge über den Oberpfälzer und Bayerischen Wald bis zum Böhmerwald und dem österreichischen Mühlviertel. Kernstück dieses einzigartigen Naturraums sind die Nationalparks Sumava auf tschechischer Seite und Bayerischer Wald, beide zusammen das größte geschlossene Waldgebiet Mitteleuropas. Zerklüftete Gipfel, bizarre Granitfelsen und Blockhalden, weite Hochmoore, sumpfige Auen, unberührte Urwälder mit wahren Baumriesen bilden ein einzigartiges Mosaik verschiedener Lebensräume. Dort ist die Heimat vieler seltener Tierarten, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt. Wo sonst gibt es Teiche und Tümpel, die sich in ein blaues Wunder verfärben, wenn die Moorfrösche sich zur Paarung versammeln? Wo sonst versammeln sich Birk-, Auer- und Haselhähne auf ihren traditionellen Balzarenen zwischen Moor und Naturwald? Wo sonst in Bayern brüten drei Adlerarten, Schwarzstörche und Kraniche?

Der Naturfotograf Berndt Fischer präsentiert in dieser Schau einen grandiosen und stimmungsvollen Einblick in diese atemberaubend schönen Landschaften, dort wo die Natur sich frei entfaltet, aber auch dort, wo der Mensch gestaltend eingreift.

Tierpräparate, große Leuchtbanner und eine Filmstation ergänzen die Schau.

Vorbereitend und begleitend zur Ausstellung präsentiert Berndt Fischer seine mitreißende Multivision

Spurensuche auf dem Grünen Dach Europas

am 16. Februar und 13. April, jeweils um 18:30 Uhr im Naturkunde-Museum. Dauer ca. 90 Minuten, Eintritt 5,00 Euro

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, empfiehlt sich die Reservierung unter Tel. 0951 – 8631248 oder der Kartenvorverkauf an der Museumskasse.

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Blick auf die Kernzone des Böhmerwalds bei Bucina (Tschechien). Foto: Berndt Fischer

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Fischotter im Nationalpark Sumova. Foto: Berndt Fischer.

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Fischadler mit Beute. Foto: Berndt Fischer.

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Die Teichpfanne der Tirschenreuther Weiherlandschaft. Foto: Berndt Fischer.

Faltblatt zur Ausstellung herunterladen

Glanzlichter der Naturfotografie

Präsentiert von:

Naturkunde-Museum Bamberg

und

Universität Bamberg



Bis 20. Dezember 2017



Seit nunmehr 12 Jahren präsentiert das Naturkunde-Museum Bamberg die Siegerbilder des Naturfoto-Wettbewerbs „Glanzlichter“. In diesem Jahr war es aufgrund von Umbaumaßnahmen nicht möglich, die Meisterwerke im eigenen Haus zu zeigen. Wir freuen uns deshalb, dass die Universität Bamberg mit Räumen und Stellwänden ausgeholfen hat, damit die Tradition nicht unterbrochen wird. Herzlichen Dank!

Die „Glanzlichter“ sind auch in diesem Jahr wieder ein Feuerwerk einzigartiger, stimmungsvoller, witziger, atemberaubend schöner Naturfotografien. Zu sehen bis zum 20. Dezember im Marcushaus der Universität, Markusplatz 3.

StadtplanWWW

Geöffnet: Montag bis Freitag von 7 bis 22 Uhr. An Samstagen von 10 bis 18 Uhr, dann jedoch über den Hintereingang von der Markusstraße aus. Geschlossen sonntags, dem 1. und 25. November sowie 13. Dezember.

Der Eintritt ist frei



Die Kataloge mit allen Siegerbildern können zum Preis von 20,-- € an der Kasse des Naturkunde-Museums zu den normalen Öffnungszeiten erworben werden.

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Das Foto mit dem Titel „Durchnässt“ von Gianni Maitan/Italien, zeigt einen Rotgesichtsmakaken nach einem winterlichen Bad in einem natürlichen warmen Quelltümpel in den Wäldern des Jigocudani-Tals in Japan.

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„Zwiegespräch“ taufte der deutsche Fotograf Reinhard Windauer sein Foto von zwei jungen Seeelefanten auf den Falkland Inseln.

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Kein Robbengesicht, sondern eine kuriose Eisformation entdeckte der italienische Fotograf Albert Ceolan auf einem Fluss im italienischen Trentino.

 

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Eine einzigartige Stimmung hat der Finne Jarmo Manninen unter dem tiefblauen Nachthimmel des zu Schnee und Eis erstarrten Riisitunturi Nationalparks in Lappland eingefangen.

 

Zum Flyer Glanzlichter 2017

Weitere Informationen finden Sie unter unter www.glanzlichter.com

Titel

Sonderausstellung

8. April – 30. Dezember 2017

Paradiesvögel haben ihren Namen nicht alleine wegen des paradiesisch schönen Gefieders. Hinter dem Namen steckt noch eine andere Geschichte: als vor rund 500 Jahren die ersten Paradiesvogel-Präparate im Zuge der Magellan`schen Weltumsegelung nach Europa gebracht wurden, war das Erstaunen groß. Prächtiges, üppig-buntes Gefieder, aber keine Beine! Was die Bewunderer nicht wussten war die Tatsache, dass die Eingeborenen der Molukken-Inseln und Neuguineas, also der Heimat dieser Geschöpfe, den toten Vögeln die Beine abschnitten. So verbreitete sich der Glaube, die Vögel würden zeitlebens fliegen und den Erdboden erst berühren, wenn sie tot zu Boden stürzen. Ihr beständiger Flug im unendlichen Himmel würde sie dem Paradies nahe bringen. Und so wurden sie Paradiesvögel genannt.

Dieser Irrglaube hielt sich über Einhundert Jahre lang. Doch auch nachdem man die wahre Natur und Lebensweise dieser prächtigen Kreaturen erkannt hatte, büßten sie nichts an Faszination ein. Dichter besangen sie, Künstler malten sie, von Wissenschaftlern wurden sie untersucht und beschrieben. Für die Naturvölker der indonesisch-australischen Region waren ihre Federhüllen schon seit Jahrtausenden Schmuck, Zahlungsmittel und Prestigeobjekt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hielten sie dann in die Hutmode europäischer Damen Einzug und sie wurden deshalb gnadenlos gejagt.

Doch noch gibt es sie: 42 verschiedene Arten sind in den Regenwäldern Neuguineas, einigen indonesischen Inseln und im östlichen Australien zuhause. Die Ausstellung belebt die Faszination an diesen wundervollen Kreaturen und lädt ein zu einem Streifzug durch deren Natur- und Kulturge-schichte. Lebensnah gestaltete Präparate sowie beeindruckende Foto- und Filmdokumente entführen in die Heimat der Paradiesvögel. In der „Galerie der Schönheiten“ werden einige Arten in ihrer ganzen Pracht genauer vorgestellt. Kulturgeschichtliche Dokumente beleuchten die Beziehung zum Menschen.

Wir danken dem Museum Mensch und Natur in München für die Ausleihe dieser paradiesischen Schau!



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Nacktkopf-Paradiesvogel. Foto: Tim Laman.

Bild02 Diorama Wimpeltraeger

Paar des Wimpelträgers in einem Diorama der Ausstellung.

Bild03 Elliot Paradisea apoda

Großer Paradiesvogel (Paradisaea apoda) in einer Darstellung von J. Wolf aus: D.G. Elliot „A Monograph oft he Paradisaeidae“ von 1873.

Bild04 Praeparat Museum

Roter Paradiesvogel (Paradisaea rubra), Präparat aus dem Vogelsaal des Museums.

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Papua-Neuguineer mit Paradiesvogel-Federschmuck. Foto: Alexander Riedel.

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Damenhüte mit Paradiesvögeln um 1903/1904 aus „La Modiste de Paris“. Hutmuseum Lindenberg.

Begleitprogramm

 

 

Zusatzinformationen für Lehrkräfte

Handreichung für Lehrkräfte

Arbeitsblätter:

AB 1+2 Kl

AB 3 + 4Kl

AB 5-8 Kl