Glanzlichter der Naturfotografie

Präsentiert von:

Naturkunde-Museum Bamberg

und

Universität Bamberg



Bis 20. Dezember 2017



Seit nunmehr 12 Jahren präsentiert das Naturkunde-Museum Bamberg die Siegerbilder des Naturfoto-Wettbewerbs „Glanzlichter“. In diesem Jahr war es aufgrund von Umbaumaßnahmen nicht möglich, die Meisterwerke im eigenen Haus zu zeigen. Wir freuen uns deshalb, dass die Universität Bamberg mit Räumen und Stellwänden ausgeholfen hat, damit die Tradition nicht unterbrochen wird. Herzlichen Dank!

Die „Glanzlichter“ sind auch in diesem Jahr wieder ein Feuerwerk einzigartiger, stimmungsvoller, witziger, atemberaubend schöner Naturfotografien. Zu sehen bis zum 20. Dezember im Marcushaus der Universität, Markusplatz 3.

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Geöffnet: Montag bis Freitag von 7 bis 22 Uhr. An Samstagen von 10 bis 18 Uhr, dann jedoch über den Hintereingang von der Markusstraße aus. Geschlossen sonntags, dem 1. und 25. November sowie 13. Dezember.

Der Eintritt ist frei



Die Kataloge mit allen Siegerbildern können zum Preis von 20,-- € an der Kasse des Naturkunde-Museums zu den normalen Öffnungszeiten erworben werden.

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Das Foto mit dem Titel „Durchnässt“ von Gianni Maitan/Italien, zeigt einen Rotgesichtsmakaken nach einem winterlichen Bad in einem natürlichen warmen Quelltümpel in den Wäldern des Jigocudani-Tals in Japan.

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„Zwiegespräch“ taufte der deutsche Fotograf Reinhard Windauer sein Foto von zwei jungen Seeelefanten auf den Falkland Inseln.

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Kein Robbengesicht, sondern eine kuriose Eisformation entdeckte der italienische Fotograf Albert Ceolan auf einem Fluss im italienischen Trentino.

 

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Eine einzigartige Stimmung hat der Finne Jarmo Manninen unter dem tiefblauen Nachthimmel des zu Schnee und Eis erstarrten Riisitunturi Nationalparks in Lappland eingefangen.

 

Zum Flyer Glanzlichter 2017

Weitere Informationen finden Sie unter unter www.glanzlichter.com

Natur im Fokus Logo

Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche aus Bayern

Natur im Fokus wird seit dem Jahr 2010 gemeinsam vom Museum Mensch und Natur (München) und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ausgerichtet. Ziel dieses Fotowettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche dazu anzuregen, die Schönheit und Vielfalt unserer heimischen Natur zu entdecken.

Wie in den vergangenen zwei Jahren auch, werden wir die Siegerbilder des Wettbewerbs wieder bei uns präsentieren.

Voraussichtlicher Zeitraum: zweite Hälfte dieses Jahres.

Titel

Sonderausstellung

8. April – 30. Dezember 2017

Paradiesvögel haben ihren Namen nicht alleine wegen des paradiesisch schönen Gefieders. Hinter dem Namen steckt noch eine andere Geschichte: als vor rund 500 Jahren die ersten Paradiesvogel-Präparate im Zuge der Magellan`schen Weltumsegelung nach Europa gebracht wurden, war das Erstaunen groß. Prächtiges, üppig-buntes Gefieder, aber keine Beine! Was die Bewunderer nicht wussten war die Tatsache, dass die Eingeborenen der Molukken-Inseln und Neuguineas, also der Heimat dieser Geschöpfe, den toten Vögeln die Beine abschnitten. So verbreitete sich der Glaube, die Vögel würden zeitlebens fliegen und den Erdboden erst berühren, wenn sie tot zu Boden stürzen. Ihr beständiger Flug im unendlichen Himmel würde sie dem Paradies nahe bringen. Und so wurden sie Paradiesvögel genannt.

Dieser Irrglaube hielt sich über Einhundert Jahre lang. Doch auch nachdem man die wahre Natur und Lebensweise dieser prächtigen Kreaturen erkannt hatte, büßten sie nichts an Faszination ein. Dichter besangen sie, Künstler malten sie, von Wissenschaftlern wurden sie untersucht und beschrieben. Für die Naturvölker der indonesisch-australischen Region waren ihre Federhüllen schon seit Jahrtausenden Schmuck, Zahlungsmittel und Prestigeobjekt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hielten sie dann in die Hutmode europäischer Damen Einzug und sie wurden deshalb gnadenlos gejagt.

Doch noch gibt es sie: 42 verschiedene Arten sind in den Regenwäldern Neuguineas, einigen indonesischen Inseln und im östlichen Australien zuhause. Die Ausstellung belebt die Faszination an diesen wundervollen Kreaturen und lädt ein zu einem Streifzug durch deren Natur- und Kulturge-schichte. Lebensnah gestaltete Präparate sowie beeindruckende Foto- und Filmdokumente entführen in die Heimat der Paradiesvögel. In der „Galerie der Schönheiten“ werden einige Arten in ihrer ganzen Pracht genauer vorgestellt. Kulturgeschichtliche Dokumente beleuchten die Beziehung zum Menschen.

Wir danken dem Museum Mensch und Natur in München für die Ausleihe dieser paradiesischen Schau!



Bild01 Nacktkopfparadiesvogel

Nacktkopf-Paradiesvogel. Foto: Tim Laman.

Bild02 Diorama Wimpeltraeger

Paar des Wimpelträgers in einem Diorama der Ausstellung.

Bild03 Elliot Paradisea apoda

Großer Paradiesvogel (Paradisaea apoda) in einer Darstellung von J. Wolf aus: D.G. Elliot „A Monograph oft he Paradisaeidae“ von 1873.

Bild04 Praeparat Museum

Roter Paradiesvogel (Paradisaea rubra), Präparat aus dem Vogelsaal des Museums.

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Papua-Neuguineer mit Paradiesvogel-Federschmuck. Foto: Alexander Riedel.

Bild06 Hutmode

Damenhüte mit Paradiesvögeln um 1903/1904 aus „La Modiste de Paris“. Hutmuseum Lindenberg.

Begleitprogramm

 

 

Zusatzinformationen für Lehrkräfte

Handreichung für Lehrkräfte

Arbeitsblätter:

AB 1+2 Kl

AB 3 + 4Kl

AB 5-8 Kl

 

Restlos Gut Essen

1. Oktober – 31. Dezember 2016

Zu einem gesunden und genussvollen Leben gehört selbstverständlich auch eine ebensolche Ernährung. Doch wie kann man sich bekömmlich, lecker und nachhaltig ernähren, und dabei gleichzeitig ökologisch überlegt handeln? Die Ausstellung „Restlos Gut Essen“ gibt Auskunft.

Fünf interaktive und spielerische Stationen regen an, sich mit dem sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln auch ganz praktisch auseinanderzusetzen. So kann man in einem virtuellen Supermarkt einkaufen, beim Kühlschrankcheck mitmachen oder herausfinden, welche Lebensmittel gesund sind und wie umweltverträglich sie erzeugt werden. Außerdem gibt es Tipps, wie man aus Lebensmittelresten ein schmackhaftes Essen zubereitet. Selbstverständlich spielt bei diesem Thema auch die Transportfrage eine Rolle. Brauchen wir wirklich Erdbeeren im Winter oder Fleisch aus Argentinien? Durch die Verwendung regionaler Produkte wird nicht nur Energie gespart, auch die heimischen Betriebe werden gestärkt. Anhand von Beispielen regionaler Obst- und Gemüsesorten erfahren die Besucher deshalb die Vielfalt heimischer Produkte.

Die Ausstellung wurde vom Kompetenzzentrum für Ernährung (Kern) im Ressort des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entwickelt und vom Museum Mensch und Natur/München mit Exponaten ergänzt.

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Flyer Seite 1

Flyer Seite 2

 

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